Stiftung Sozialfonds
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Fokus: Vorsorge
02.05.2010
Was geschieht beim Ableben eines Versicherten mit dem Pensionskassenguthaben?

Im Falle des Ablebens gilt es zu unterscheiden zwischen dem Ableben während der Erwerbszeit und dem Ableben nach der Pensionierung.

Beim Ableben während der Erwerbszeit sind folgende Leistungen versichert: Falls Sie verheiratet sind (bei einigen Kassen ist auch die Eintragung einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft möglich), erhält der überlebende Ehe- bzw. Lebenspartner eine lebenslängliche (Ehe-) Partner-Rente. Ebenfalls eine Rente erhalten die Waisen, welche sich noch in Ausbildung befinden, längstens jedoch bis zum 25. Altersjahr. Falls keine (Ehe-) Partner-Rente fällig wird, wird das vorhandene Altersguthaben an die im Pensionskassenreglement definierten Anspruchsberechtigten ausbezahlt. Einige Pensionskassen zahlen im Überob-ligatorium neben den Witwen- und Waisenrenten im Todesfall zusätzlich auch noch das zum Zeitpunkt des Todes vorhandene Altersguthaben aus.

Wenn der Tod nach der Pensionierung eintritt und der Versicherte eine Altersrente bezogen hat, erhält der überlebende Ehe- bzw. Lebenspartner eine lebenslange Rente in der Höhe von 60% der Altersrente des Verstorbenen. Falls anstelle der Altersrente bei Pensionierung die Auszahlung des Kapitals gewählt wurde, kommt das noch nicht verbrauchte Kapital zusammen mit dem übrigen Vermögen in die Erbmasse.