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Sozialfonds belässt Verzinsung der Sparguthaben unverändert
31.01.2014
Der Stiftungsrat der Stiftung Sozialfonds hat beschlossen, die Verzinsung der Sparguthaben für das Jahr 2013 auf 2,25 Prozent festzulegen. Damit bleibt die Verzinsung der Sparguthaben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Der Deckungsgrad konnte gegenüber dem Vorjahr wieder erhöht werden.

Die Stiftung Sozialfonds verzinst die Sparguthaben ihrer Versicherten im Jahr 2013 mit 2,25 Prozent. Dies hat der Stiftungsrat beschlossen und damit die Verzinsung gegenüber dem Vorjahr unverändert belassen. Wie es in einer Medienaussendung heisst, ist die Verzinsung von 2,25 Prozent für Geschäftsführer Walter Fehr auch ein Zeichen dafür, dass sich die Anlagestrategie des Sozialfonds bewährt habe. «Wir sind unter Berücksichtigung der weltwirtschaftlichen Lage und der damit zusammenhängenden Börsen- und Finanzmarktentwicklungen im letzten Jahr mit der Geschäftsentwicklung 2013 zufrieden. Die Aktienmärkte haben sich im Verlauf des Jahres erholt. Bei Obligationen und festverzinslichen Anlagen wie Festgeldern ist die Situation immer noch schwierig. Unsere breit diversifizierte Anlagestrategie hat sich gerade auch im letzten Jahr wieder bewährt. Deshalb ist es uns möglich, die Verzinsung der Sparguthaben 2013 unverändert zu belassen, nachdem 2012 eine Erhöhung von 0,25 Prozent gewährt wurde», wird Fehr in der Aussendung zitiert. Geschäftsführer Walter Fehr stellt die Höhe der Verzinsung auch ins Verhältnis zu anderen Renditen. «Unsere Verzinsung lässt sich auch im Vergleich sehen. So liegen wir mit unseren 2,25 Prozent beispielsweise deutlich über dem gesetzlichen Mindestzinssatz in der Schweiz, der 2013 bei 1,5 Prozent angesiedelt war. Zudem lässt sich unsere Verzinsung auch im Vergleich mit den Renditen an den Kapitalmärkten sehen. Beispielsweise werden heute für 5- bis 10-jährige Kassaobligationen deutlich tiefere Zinsen gewährt. Allein dieser Vergleich belegt schon, dass die Verzinsung der Altersvorsorge beim Sozialfonds überdurchschnittlich ist.»


Deckungsgrad über 107 Prozent

Darüber hinaus blickt die Stiftung Sozialfonds auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Aus diesem Grunde kann Walter Fehr auch gute Nachrichten in Bezug auf den Deckungsgrad der zahlenmässig grössten Pensionskasse Liechtensteins vermelden. «Die genaue Höhe des Deckungsgrades können wir zwar erst nach Vorliegen des Jahresergebnisses präsentieren, doch wir können heute schon sagen, dass der Deckungsgrad per 31. Dezember 2013 über 107 Prozent lag.» Darüber hinaus kann der Sozialfonds auf steigende Zahlen bei der Anzahl angeschlossener Betriebe und bei der Anzahl der Versicherten verweisen. Diesbezüglich ist für den Geschäftsführer besonders erfreulich, dass Unternehmen auch aus Branchen ausserhalb des Gewerbes immer mehr den Sozialfonds als Pensionskasse auswählen. «Unsere Bestrebungen, eine Pensionskasse für alle Branchen zu sein, tragen Früchte. Galt die Stiftung Sozialfonds in der Vergangenheit als Pensionskasse des Gewerbes, so ist sie heute eine Pensionskasse für alle Branchen der heimischen Wirtschaft. Ob Finanzplatz-, Industrie- oder Handelsunternehmen: Firmen aus allen Branchen wählen heute die Stiftung Sozialfonds als ihre Pensionskasse», wird Walter Fehr in der Aussendung abschliessend zitiert.

 



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