Stiftung Sozialfonds
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Übertritt einzelner Gemeinden von der Pensionsversicherung für das Staatspersonal
30.09.2013


Wie Sie den Medien bereits entnehmen konnten, haben sich die Gemeinden Gamprin-Bendern, Ruggell und Schellenberg entschieden, die Pensionsversicherung (PVS) für das Staatspersonal zu verlassen und per 1. Januar 2014 der Stiftung Sozialfonds beizutreten. Es ist nicht auszuschliessen, dass weitere Gemeinden diesen Schritt ebenfalls in Betracht ziehen werden.

Die heute bei der staatlichen Pensionskasse angeschlossenen Gemeinden sowie deren Mitarbeitende sind gemeinsam für die Ausfinanzierung der bestehenden Deckungslücke auf 100% verantwortlich. Diese Ausfinanzierung hat vor dem Übertritt zur Stiftung Sozialfonds zu erfolgen. Somit erfolgt ein möglicher Anschluss dieser Gemeinden zu denselben Bedingungen wie bei jedem anderen Arbeitgeber auch.

Es ist uns wichtig, Ihnen versichern zu können, dass diese Beitritte und auch zukünftige neue Anschlüsse weder negative Auswirkungen auf die bestehenden Versicherten noch Auswirkungen auf die Vorsorgekapitalien der einzelnen Versicherten haben.

Bei einer Gemeinschaftsstiftung wie der Stiftung Sozialfonds hat jeder neue Anschluss Auswirkungen auf den aktuellen Deckungsgrad, sofern dieser über 100% liegt. Da der Deckungsgrad bei der Stiftung Sozialfonds momentan rund 106,1% beträgt und sich die neuen Arbeitgeber dem Sozialfonds mit einem Deckungsgrad von 100% anschliessen, sinkt der Deckungsgrad geringfügig.

Wir sind stolz darauf, dass sich diese Gemeinden nach eingehender Prüfung entschlossen haben, die Stiftung Sozialfonds als Pensionskasse für ihre Mitarbeitenden auszuwählen. Es ist ein Vertrauensbeweis und zeigt, dass die Stiftung Sozialfonds als verlässlicher, vertrauensvoller Partner und als robuste Vorsorgeeinrichtung wahrgenommen wird.