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Sozialfonds stärkt Stabilität und Sicherheit der Pensionskasse
28.11.2014
Die Stiftung Sozialfonds hat beschlossen, auf das Jahr 2015 im gesetzlich möglichen Rahmen einige Anpassungen vorzunehmen. Um das finanzielle Gleichgewicht der Kasse langfristig zu sichern, senkt die Stiftung Sozialfonds den technischen Zinssatz von heute 3 Prozent auf 2,75 Prozent. Zudem wird der Rentenumwandlungssatz von heute 6,7 Prozent schrittweise bis ins Jahr 2018 auf immer noch sehr attraktive 6,4 Prozent gesenkt.

Die Stiftung Sozialfonds stellt sich den zukünftigen Herausforderungen und hat beschlossen, auf das Jahr 2015 im gesetzlich möglichen Rahmen einige Anpassungen vorzunehmen. Der technische Zinssatz wird von heute 3 Prozent auf 2,75 Prozent und der Rentenumwandlungssatz von heute 6,7 Prozent schrittweise bis ins Jahr 2018 auf immer noch sehr attraktive 6,4 Prozent gesenkt. Der Grund für diese Anpassungen ist verschiedenartig gelagert, wie Geschäftsführer Walter Fehr unterstreicht. Er betont: „Mit diesen Anpassungen können wir das finanzielle Gleichgewicht der Kasse langfristig sichern. Die langfristigen Verpflichtungen der Kasse werden deutlich reduziert, was massgeblich zur zukünftigen Stabilität und Sicherheit beiträgt.“

Ein weiterer Grund liegt in der demographischen Entwicklung, welcher sich alle Pensionskassen stellen müssen. „Die bessere Gesundheit und die längere Lebenserwartung sind mit grossen Herausforderungen für die Sozialwerke und mit einer stärkeren Eigenverantwortung für die zukünftige Rentnergeneration verbunden. Zum einen führt die längere Lebenserwartung zu einer längeren Rentendauer und die demographische Entwicklung führt zu mehr Rentenbezügern im Verhältnis zu den Beitragszahlern. Von dieser Entwicklung sind alle Pensionskassen betroffen und auf diese Entwicklung müssen alle Pensionskassen früher oder später reagieren“, wie Walter Fehr ausführt.

Darüber hinaus macht Walter Fehr auch keinen Hehl daraus, dass die gegenwärtige Tiefzinsphase den Pensionskassen Sorgen bereitet. „Allen Sozialwerken machen die tieferen Vermögenserträge bzw. das ausserordentlich tiefe Zinsniveau an den Finanzmärkten zu schaffen. Die heutigen Erträge an den Kapitalmärkten führen zu einer ungenügenden Finanzierung der gesprochenen Renten, da in der Vergangenheit zu hohe Erwartungen an die Finanzerträge in die Rentenberechnung eingeflossen sind. Um das langfristige Bestehen unserer Sozialwerke sicherstellen zu können, müssen die technischen Parameter an die aktuelle Situation angeglichen werden“, so Walter Fehr.

Mit den vom Stiftungsrat beschlossenen Anpassungen ist die Stiftung Sozialfonds für die Zukunft bestens gerüstet. „Wir sind weiterhin stets bemüht, vorausschauend und mit Bedacht zu handeln, damit die Versicherten und Rentenbezüger weiterhin auf eine finanziell gesunde und stabile Vorsorgeeinrichtung zählen können“, wie Walter Fehr abschliessend ausführt.


Folgender Kurzfilm vom schweizerischen Pensionskassenverband soll die Wichtigkeit der obengenannten Anpassungen verdeutlichen:



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Weitere Informationen erteilt Sozialfonds Geschäftsführer Walter Fehr unter der Nummer +423‘375‘09‘09.