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Neuer Präsident für die Stiftung Sozialfonds
01.02.2016
Die Stiftung Sozialfonds bekommt einen neuen Präsidenten. Am 1. Mai 2016 wird Guido Wille aus Vaduz das Amt des Stiftungsratspräsidenten übernehmen. Er löst Herbert Risch ab, der sich aus Altersgründen für keine weitere Amtszeit zur Verfügung stellt.

Der Stiftungsrat der Stiftung Sozialfonds wählte an seiner letzten Sitzung Guido Wille aus Vaduz in das Amt des Stiftungsratspräsidenten. Diese Neuwahl war notwendig geworden, nachdem Herbert Risch frühzeitig bekannt gab, aus Altersgründen auf eine Wiederwahl zu verzichten. „Ich habe das Amt des Stiftungsratspräsidenten acht Jahre und somit zwei komplette Amtsperioden ausgeübt. Da ich dieses Jahr meinen 70. Geburtstag feiern darf, ist es an der Zeit, kürzer zu treten und dieses Amt in jüngere Hände zu legen. Ich bin überzeugt, dass wir mit Guido Wille den perfekten Nachfolger gefunden haben. Ich werde nun für den geregelten Übergang sorgen, damit auch nach dem Tag meines Ausscheidens am 1. Mai 2016 die Arbeit für die Stiftung Sozialfonds ohne Unterbruch weitergeführt werden kann“, so Herbert Risch.

Mit Guido Wille übernimmt ein Finanzfachmann die Führung der zahlenmässig grössten Pensionskasse in Liechtenstein. Diesbezüglich kann er auf verschiedene Aus- und Weiterbildungen verweisen, zu denen unter anderem auch ein Wirtschafts- und Bankpraktikum bei der Credit Suisse in Zürich gehörte. Während seiner Zeit bei der LGT Bank in Liechtenstein AG, bei welcher er der Direktion angehörte, absolvierte er berufsbegleitend ein Wirtschaftsstudium an der Universität St. Gallen. Nach seinem Ausscheiden aus der LGT Bank in Liechtenstein AG gründete er 2006 das international tätige Treuhandunternehmen ‚IFMA Integra Finanz Management Anstalt’ in Vaduz. Zwei Jahre später war er Mitbegründer der Vermögensverwaltungs- gesellschaft ‚Everest Wealth Management AG‘ in Vaduz. Für beide Unternehmen ist er heute als Verwaltungsratspräsident tätig. Seit 2015 fungiert er als Miteigentümer und Geschäftsführer der Kafina Treuhand AG in Vaduz.

Guido Wille freut sich, dass der Stiftungsrat des Sozialfonds ihn in das Amt des Stiftungsratspräsidenten gewählt hat. „Ich fühlte mich ob der Anfrage, die Nachfolge von Herbert Risch zu übernehmen, geehrt. Seit Beginn meiner Selbstständigkeit im Jahre 2006 habe ich mich mit Pensionskassen beschäftigt. Meine Belegschaft wie auch mich selbst habe ich beim Sozialfonds versichert und ich war mit der Arbeit des Sozialfonds stets mehr als zufrieden. Dass ich nun gewählt wurde, freut mich sehr. Ich danke dem Stiftungsrat für das in mich gesetzte Vertrauen und ich blicke voller Zuversicht und Vorfreude dem 1. Mai 2016 und somit der Übernahme des Präsidentenamtes entgegen“, wie Guido Wille betont.

Der designierte Stiftungsratspräsident ist sich aber auch der Verantwortung bewusst, welche mit diesem Amt einhergeht. „Gerade in schwierigen Zeiten wie diesen ist das Amt des Stiftungsratspräsidenten einer Pensionskasse mit einer grossen Verantwortung verbunden. Ich bin mir dieser vollauf bewusst. Ich bin aber auch überzeugt, gemeinsam mit dem Team des Sozialfonds die sorgfältige und erfolgreiche Arbeit von Herbert Risch weiterführen zu können“, so Guido Wille. Hierbei verweist er auch auf mehrere Parallelen zwischen Herbert Risch und ihm. „Herbert Risch war ebenfalls beruflich eng mit dem Finanzplatz verbunden. Wir beide waren auch im Bereich Finanzierung tätig. Das heisst, wir prüfen genau, analysieren, hinterfragen und kontrollieren regelmässig, da wir uns der Verantwortung der uns anvertrauten Gelder bewusst sind. Somit bin ich überzeugt, dass trotz einer neuen Person an der Spitze der Stiftung die angeschlossenen Unternehmer wie auch die Versicherten sicher sein können, dass Kontinuität gewährleistet ist“, wie Guido Wille unterstreicht.

Darüber hinaus weist er darauf hin, dass er die bisherige Anlagestrategie des Sozialfonds vollumfänglich unterstütze. Guido Wille führt aus: „Am Sozialfonds gefallen mir die Bodenständigkeit und der konservativ, sorgfältig ausgewählte Anlageansatz. Diese Ausrichtung der Anlagestrategie kann ich vollumfänglich unterstützen, zumal eine Pensionskasse, welche die Altersvorsorge ihrer Versicherten verwaltet, verantwortungsvoll mit den anvertrauten Geldern umgehen muss. Dies entspricht auch meiner Denk- und Handlungsweise. Auch deshalb kam ich zum Entschluss, mich für das Amt zur Verfügung zu stellen und eine etwaige Wahl anzunehmen.“

Für weitere Informationen stehen Guido Wille unter der Nummer +41‘79‘601‘03’58 und Herbert Risch unter der Nummer +41‘78‘606‘49’08 zur Verfügung.