Stiftung Sozialfonds
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Fokus: Vorsorge
03.06.2010
Von wem erhalte ich Lohnersatz bei krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit?

Wer infolge Krankheit nicht mehr arbeiten kann, erhält den «Lohn» von verschiedenen Sozialversicherungen. In den ersten beiden Jahren übernimmt die Krankentaggeld-Versicherung 80 % des letzten Lohnes. Ab dem zweiten Jahr wird eine Rente von der IV (1. Säule) in Verrechnung mit den Taggeldern der Krankenkasse und ab dem dritten Jahr eine Invalidenrente aus der Pensionskasse (2. Säule) ausgeschüttet. Leider zeigt sich in der Praxis, dass die finanziellen Folgen im Falle von Krankheit im Gegensatz zum Unfall, bei dem auch nach zwei Jahren eine Rente von 90 % des zuletzt entgangenen Verdienstes sichergestellt ist, wesentlich schlechter abgesichert sind. Abhilfe schaffen kann eine überobligatorische Versicherungsdeckung bei der Pensionskasse. Falls der Arbeitgeber diese Verbesserung nicht mittragen will, bietet sich in der Risiko-Lebensversicherung eine Alternative. Um Gewissheit zu erhalten, welche persönliche Absicherung gewählt wurde, ist eine Versicherungs-Gesamtberatung sinnvoll. Dadurch werden Lücken oder eine allfällige Überversicherung ersichtlich. Entsprechend kann der persönliche Bedarf abgedeckt werden.